Bodø 17.09.2024 🇳🇴















Nach einer, für uns „Landratten“ etwas stürmischer See, sind wir gut in Bodø angekommen. Noch kurz die Überfahrt innrer nächsten Bäckerei „verdauen“ und dann weiter zu unserem heutigen Stellplatz. Dieser liegt etwas oberhalb von Bodø und nahe an einem Erholungsgebiet. Am Nachmittag geht’s dann auf er eine Wanderung um den Vågøyvannet See, mit toller Aussicht auf die Berge um Bodø. Etwa 8km ist die Tour, bei schönem Wetter kein Problem, bei uns ist es aber etwas matschig und glitschig und somit nicht ganz einfach. Es hat sich aber gelohnt und wir erreichen unseren Joey bevor der Wind wieder einsetzt.
Am Abend geht’s mit dem Bus nach Bodø, denn wir wollen ja noch den Abschied von Lofoten „feiern“. Der Stadtkern von Bodø ist sehr modern und überschaubar. Mit nicht ganz 45‘000 Einwohnern ist Bodø bekannt als Knotenpunkt im Norden. Von der Hurtigrute bis hin zur Lofotenfähre-Fähre trifft sich alles in Bodø, allerdings bleibende meisten nicht lange.
Nach einem guten Essen geht’s mit ÖV wieder retour….oder eben nicht. Den leider bleibt auch Norwegen nicht verschont von Buslinien die nicht immer fahren. Und so nehmen wir am Ende ein Taxi.
Saltstraumenbrücke 18.09.2024 🇳🇴














Auf unserem Weg auf der N17 oder besser bekannt als Kystriksveien, eine der schönsten Strassen Europas, machen wir unseren ersten Halt am Saltstraumen, dem stärkste Gezeitenstrom der Welt.
Viermal am Tag bahnt sich die riesige Wassermenge ihren Weg durch die 150 Meter schmale Meerenge im Saltstraumen. Daraus entstehen riesige Strudel, die zwischen den Fjorden tanzen. Wir sprechen hier von 400 Millionen Kubikmetern Meerwasser, die sich im Durchschnitt mit 13 Kilometern pro Stunde bewegen – wenn die Strömung am stärksten ist, wird es noch wesentlich schneller! Das Schauspiel ist überwältigend, wir überqueren die Brücke von beiden Seiten und schauenden Schauspiel mehr als eine Stunde zu.
Anschliessend geht’s weiter zu unserem heutigen Übernachtungsplatz, ein etwas altmodischer, aber mit allem ausgerüsteter Campingplatz im Kjellingstraumen Fjordcamp. Das Wetter ist nicht gerade top, aber es regnet wenigstens nicht. Und so können wir noch ein wenig die Umgebung geniessen, denn die Lage unseres Platzes ist einmalig!
Fykanvatnet-See 19.09.2024 🇳🇴












Regen und Windböen bis 80km/h, dass ist so richtig tolles Reisewetter. Um unseren heutigen Trip etwas aufzulockern, besuchen wir in Inndyr eine alte Kirche am Meer, Gildeskål kirkested. Sie ist eine traditionelle, mittelalterliche Steinkirche aus dem 12. Jahrhundert mit einer schönen und unverwechselbaren Ausstattung, wie sie vor über 300 Jahren aussah! Leider sind wir bereits ausserhalb der Saison und es finden keine Führungen mehr statt. Daneben steht noch eine etwas neuere Holzkirche, wie wir sie schon ein paar mal auf Lofoten gesehen haben. Anschliessend geht’s weiter bis nach Ørnes, einem kleinen Ort am Meer. Bis wir allerdings dort ankommen, kämpfen wir noch ordentlich mit dem Wind💨 Starke Seitenwinde spielen mit unserem Joey fast ein wenig Federball und wir sind froh in Ørnes anzukommen. Bei einem guten Mittagessen und anschliessendem Kaffee erholen wir uns und stärken uns für die restlichen Kilometer.
Unser Stellplatz liegt heute am Fykanvatnet-See in der Nähe von Glomfjord.
Rødøy 21.09.2024 🇳🇴













Unsere Fahrt entlang dem Kystriksveien führt uns heute zum Svartisen, dem zweitgrössten Gletscher Norwegens. Er zählt über 60 Gletscherarme und zwei davon sehen wir uns heute an. Das Boot zum Gletscher fährt heute allerdings nicht und so geniessen wir die Ansicht aus der Ferne. Ein paar Fotos und Dronenbilder müssen genügen. Der nächste Punkt ist der Fährhafen von Forøy den es geht von Forøy nach Ågskardet mit der Fähre weiter. Wir durchqueren auch heute wieder wunderschöne Landschaften mit sehr veränderlichem Wetter. Wir entscheiden uns für einen Stellplatz in der Natur und nur unweit unserer Fähre für morgen.
Rødøy 21.09.2024 🇳🇴





















Heute geht’s auf die Fähre von Jektvik nach Kilboghamn wo wir nach fast genau einem Monat den Polarkreis wieder in Richtung Süden überqueren. Nach rund einer Stunde verlassen wir die Fähre wieder und folgen weiter der spektakulären Küstenstrasse. Unser nächster Stop ist eine Bunkeranlage aus dem 2.Weltkrieg. Eigentlich sieht man nicht mehr viel der ehemaligen Anlage, aber die Aussicht ist einmalig. Also los geht’s auf eine kurze Wanderung mit Fotoapparat und Drone. Perfektes Wetter, perfekter Ort, also rauf mit der Drone und ein paar schöne Bilder einfangen….aber was ist den das für ein komisches Schiff, dass gerade auf uns zusteuert? Als es näher zu uns kommt, identifizieren wir es als ein Kriegsschiff der Norwegischen Marine….also besser Drone wieder einpacken und auf Fotos konzentrieren🤪
Nach diesen ganzen Eindrücken geht’s weiter und wir versuchen immer noch verzweifelt unseren ersten Elch zu erspähen. Wie in Schweden von Experten beraten, schauen wir auf sich bewegende Elchs-Ohren, aber auch heute haben wir kein Glück.
Am Ende des Tages entscheiden wir uns noch eine zweite Fähre von Nesna nach Levang zu nehmen. Denn auf der andern Seite hat es einen schönen Stellplatz in der Nähe einer Wanderung zum Stausee. Das machen wir gleich nach unserer Ankunft, bevor es dann wieder an die Wärme in unseren Joey geht.
Sandnessjøen 22.09.2024 🇳🇴










Heute haben wir zwei Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: die Helgelandsbrücke und die Sieben Schwestern….
Die Helgelandsbrücke ist eine 1065 m lange und 12 m breite Schrägseilbrücke die von Holger S. Svensson entworfen und zwischen 1989 und 1991 gebaut wurde. Sie holt als eine der schönsten Brücken Norwegens. Wir parken unseren Joey unter der Brücke und machen uns auf einen Fussmarsch um die beste Aussicht zu suchen. An einem kleinen Strand machen wir dann Fotos und lassen auch die Drone steigen.
Nach dieser kurzen Unterbrechung geht’s weiter, über die Stadt Sandnessjøen, bis zu unserem heutigen Stellplatz am Fusse der Sieben Schwestern. Die Sieben Schwestern sind eine Bergformation aus sieben Bergen. Alle sieben Berge sind um die 1000m hoch und können bestiegen werden. Wir ziehen mit unseren Gummistiefeln loss, denn nach all dem Regen ist der Weg sehr matschig. Schon bald wird es aber sehr steil und steinig und wir entscheiden uns nicht mehr weiter rauf zu steigen und einfach die Aussicht zu geniessen. Am Abend zeigt sich dann sogar noch die Sonne und wir können die Berge ganz ohne Nebel bestaunen.
Torghatten 23.09.2024 🇳🇴












Heute stehen, unter anderem, wieder zwei Fähren auf dem Programm: Tjøtta nach Forvik und Anddalsvåg nach Horn. In Forvik wollten wir eigentlich die Kaffeerösterei besuchen, aber diese hat leider ausserhalb der Saison nur noch zwei Tage die Woche offen.
Aber unser eigentliches Ziel für heute ist die Torghatten Wanderung. Dieser bekannte und sehr populäre Ort ist ein beliebtes Ziel für Norweger wie auch Touristen.
Die Wanderung ist so populär, weil der Berg auf etwa 200m Höhe ein grosses Loch hat, durch welches man wandern kann und auf der andren Seite eine traumhafte Sicht auf das offene Meer hat. Während unserer Tour fällt leichter Regen und Touristen sind keine zu sehen. Obwohl sich das Wetter nicht gerade von der besten Seite zeigt, ist die Wanderung trotzdem ein einmaliges Erlebnis. Den Abend verbringen wir dann in Brønnøysund, einem etwas grösseren Ort in der Nähe des Torghatten.
Hoylandet 25.09.2024 🇳🇴












Noch die letzte der sechs Fähren und dann geht’s in Richtung Steinkjer und dem Ende des Kystriksveien entgegen. Doch bevor wir am Ziel ankommen, gibt’s noch einmal eine Übernachtung in der Natur und zwar beim Hof der Familie Rosendal. Der Weg dahin führt durch eine traumhafte Gegend mit Seen, Brücken und Bergen, man kann sich nicht sattsehen. Unser heutiger Stellplatz liegt gerade neben der Kuhweide, da gibt es immer etwas zu sehen! Die Nacht ist sehr ruhig aber man riecht schon förmlich den Schnee….
Namsos 25.09.2024 🇳🇴

















Die letzte Etappe des fast 650km langen Kystriksveien steht heute auf dem Programm. Und wieder einmal begleitet uns teils garstiges, teils sonniges Wetter auf unserem Weg nach Steinkjer, irgendwie riecht man den Schnee….Auf dem Weg nach Steinkjer gibt’s noch ein paar Pausenstops in der Landschaft, eigentlich um doch noch unseren ersten Elch in der Natur zu erleben…nur als Wurst im Supermarkt wäre dann doch eine Enttäuschung. Aber auch heute ist uns das „Glück“ nicht hold und wir sehen keine gehörnten Kollegen. Im Ort Namsos machen wir unseren Mittagshalt. Doch zuerst gibt’s noch ein Museum zu sehen. Die Türen sind zwar geschlossen, aber ein sehr netter, älterer Herr erklärt uns alles sehr detailliert. Das er eigentlich kein Englisch spricht macht die Führung noch etwas amüsanter und wir haben viel zu lachen. Namsos selbst bietet nicht die Welt, aber einen Jäger und Anglershop findet man so ziemlich überall. Und da heute offiziell die Jagt-Saison begonnen hat, schauen wir uns diese Läden ganz besonders gut an. In den Wald nur noch mit Leuchtweste und roter Mütze, sonst wir geschossen…
Nach etwa zwei Stunden Pause geht’s weiter mit der Schlussetappe und wir erreichen Steinkjer im späteren Nachmittag bei strömendem Regen. Also wird die Wanderung auf morgen verschoben und es heisst Heizung rauf und Drinnensein geniessen.
Steinkjer 26.09.2024 🇳🇴








Zum Abschluss unserer Fahrt auf der Küstenstrasse 17 gibt es noch eine Wanderung auf den Hausberg von Steinkjer, den Oftenåsen. Bei leichtem Regen machen wir uns auf den Weg zum grössten Gartenstuhl der Welt….. Unser Weg zum „Gipfel“ wird begleitet von unzähligen hölzerne Märchen- und Fabelwesen. Der Weg ist…welch eine Überraschung….sehr steil aber kurz und so erreichen wir nach gut einer Stunde das Aussichtsplateau. Obwohl das Wetter auch jetzt noch nicht viel besser ist, hat sich die Wanderung gelohnt. Die Aussicht ist toll und der Gartenstuhl, 4,75 Meter hoch und 2,5 Tonnen schwer, ist sehr imposant. Noch kurz den Stuhl besteigen für ein Foto, er ist zwar nass und glitschig aber das muss sein und dann wieder runter vom Berg, denn es geht bereits heute weiter in Richtung Trondheim.
Trondheim 26.09.2024 🇳🇴

























Trondheim ist definitiv eine Reise wert! Mit über 200‘000 Einwohnern ist Trondheim, nach Oslo und Bergen, die drittgrösste Stadt (Kommune oder Gemeinde) in Norwegen. Die vielen farbenfrohen Häuser tragen zum typisch Norwegischen Stadtbild bei. Bei unserem Rundgang durch die Stadt geht’s zuerst durch die Gassen bis zur alten Stadtbrücke (norw. Gamle bybroen). Anschliessend geht’s zum Nidarosdom, eine der bedeutendsten Kirchen in Norwegen und Nationalheiligtum. Die Besichtigung von innen ist ein Muss, die imposante Architektur ist faszinierend. Dann geht’s über den Marktplatz auf den Hügel rauf zur Kristiansten Festung, um Trondheim von oben zu überblicken. Im späteren Nachmittag geht’s weiter nach Fannrem ins Høgkjølen Fjellcamp, unser Platz für die Nacht.
Kristiansund 28.09.2024 🇳🇴












Na was ist den das auf den Bergen um uns herum? Es hat geschneit und die Temperatur fällt so gegen 0 Grad, was für ein Unterschied zu unserer Reise durch den Oman….. Jetzt gibt’s zuerst eine warme Dusche und dann nichts wie los.
Auf unserem Weg nach Ålesund machen wir heute einen Stop in Kristiansund. Nein, kein Schreibfehler und nicht zu verwechseln mit dem wesentlich grösseren Kristiansand an der Südküste Norwegens. Das Wetter macht uns nicht gerade an einen längeren Ausflug zu planen, aber den Hafen besichtigen und ein paar Eindrücke mitnehmen ist immer drin. Kristiansund liegt auf einer Insel mitten im Meer, kann durch zwei relativ lange Unterwassertunnels gut erreicht werden und hat etwa 25‘000 Einwohner. Wie die meisten Kleinstädte in Norwegen macht auch Kristiansund einen sehr einladenden Eindruck.
Trotzdem machen wir uns im späteren Nachmittag wieder auf den Weg zu unserem heutigen Stellplatz etwas ausserhalb der Stadt. Nachdem wir den zweiten Unterwassertunnel passiert haben, erreichen wir unseren Stellplatz für heute. Auf einer traumhaften Aussichtsplattform am Meer mit einer unbezahlbaren Aussicht…..
Unser Fokus richtet sich allerdings bald auf die doch sehr schwarzen Wolken, welche sich am Himmel bilden. Aus einem fahlen Lüftchen wird schon bald ein richtiger Sturm und der Regen wird zu Eisregen mit erbsengrossen Eiskörnern. Wir versuchen unseren Joey in den Wind zu stellen, dieser scheint sich aber nicht zu gross um unser Anliegen zu kümmern und so heisst es wieder einmal Augen zu und durch….was nun zu unserer wohl unruhigsten Nacht auf unserer Reise führt.
Molde 29.09.2024 🇳🇴














So….diese sehr unruhige Nacht wäre auch überstanden und so wie es sich anfühlt auch ohne Schaden an uns und unserem Joey.
Heute steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Auf unserem Weg liegt die berühmte Atlantikstrasse, eine der schönsten Strassen Europas. Und siehe da, auch das Wetter ist uns gnädig und die Sonne drückt durch, was zu richtig tollen Bildern führt. Die Panoramastrasse ist nur kurz aber sehr eindrücklich. Sie ist so kurz, dass wir uns am Ende noch verfahren, da wir dachten dass sie ja noch nicht zu Ende sein kann…. Die Brücken sind sehr eindrücklich und, wie alles in Norwegen, sehr gut unterhalten und auf dem neusten Stand.
Nach diesem Erlebnis machen wir uns auf den Weg nach Molde, unser Ziel für heute. Wir finden einen schönen Platt etwas oberhalb der Stadt, wo wir ruhig und ohne Wind übernachten können.
Noch eine kurze Wanderung den Berg rauf, denn da gibt’s ein gutes Kaffee mitten in den Wäldern. Und wie immer in Norwegen…hügelrauf heisst sehr steil! Es sind ja nur 2km, aber die haben es in sich. Die Aussicht lässt uns dann aber alles wieder vergessen und wir geniessen eine gute Waffel mit der tollen Aussicht über Molde.
Molde 30.09.2024 🇳🇴











In Molde gibt’s nochmals etwas Stadtleben bevor es weiter geht nach Ålesund. Nachdem wir Molde gestern schon von oben gesehen haben, geht’s heute auf eine Stadttour. Die Stadt ist überblickbar, bietet aber ausser der tollen Lage nicht sehr viel. Es kommen trotzdem am Ende 10km zusammen und das Wetter macht auch mit. Also geht’s am Nachmittag weiter, zuerst mit der Fähre und dann noch ein paar Km bis zu unserem heutigen Stellplatz.
Ålesund 01.10.2024 🇳🇴












Heute vor einem Jahr sind wir in Hergiswil gestartet! Hätten wir gewusst was uns erwartet…..
Die Reise hat uns bereits durch sehr faszinierende Länder und Landschaften mit vielen tollen Menschen und unzähligen, unvergesslichen Bekanntschaften und Momenten geführt. Was erwartet uns wohl in unserem nächsten Jahr? Geht’s noch weiter oder….. doch ein wenig Heimweh? Reisen, so schön wie es auch ist, aber es ist auch manchmal sehr anstrengend. Es fordert viel von uns und wir müssen täglich Neues lernen. Es heisst mehr den oft mit Kompromissen leben, Pläne kurzfristig umstellen, auf vieles verzichten und Freude an neuen Dingen entwickeln. Wir geniessen es, in der Natur aufzuwachen und den Tag so zu planen, wie wir es für richtig halten.
Heute geniessen wir Ålesund, eine Stadt am Meer welche sich heute in bester Laune zeigt. Es ist zwar kalt aber bei Sonnenschein vergisst man das schnell. Wie immer….zuerst mal rauf auf den höchsten Hügel um die Aussicht zu geniessen, anschliessend gibt’s ein gutes Mittagessen zur Feier des Tages. Am späteren Nachmittag geht’s dann auf die Fähre, den für die nächsten Tage geht’s in die Berge.
Stryn 02.10.2024 🇳🇴















Nichts kann uns auf unserem Weg nach Stryn zurückhalten…Eine Abzweigung zu früh und schon geht’s über eine enge „Passstrasse“. Und wäre dies nicht schon genug, gesellen sich auch ein paar übermütige Paarhufer zu unserem Abenteuer. Kein Hupen und nahe Auffahren lässt sie von der Strasse weichen….und so geht’s in Kriechgeschwindigkeit dennBerg hinauf.
Da haben wir uns die Pizza in Stryn reichlich verdient. Vernunft beim Bestellen wäre trotzdem angebracht gewesen, denn die eine Hälfte von uns ist der Meinung er könne locker eine grosse Pizza essen…. Das sind wieder ein paar 1000 Schritte für die nächsten Tage.
Von Stryn geht’s weiter durch immer mehr bergige Landschaft mit Schnee. Und siehe da, wir sehen unseren ersten Elch…zwar liegend auf einem Feld aber das gilt auch als Sichtung.
Als Ziel haben wir heute wieder einmal ein Campingplatz. Der Platz heisst Dønfoss camping, liegt kurz vor Lom und ist richtig toll! Da die Saison nun definitiv vorbei ist, sind wir fast alleine u d die Infrastruktur ist einmalig und für etwa CHF 25 nicht zu teuer. Wir verbringen eine richtig ruhige Nacht, was wir auch brauchen können….den morgen geht’s über den höchsten Pass Nordeuropas!
Lom 03.10.2024 🇳🇴








Bevor wir uns über den berühmten Sognefjellsvegen, die mit 1434m höchstgelegene Passstrasse Nordeuropas wagen, stärken wir uns noch in Lom. Der Ort ist bekannt für seine im 12.Jahrhundert errichtete Stabkirche Lom und natürlich als Ausgangspunkt für viele tolle Ausflugsziele. Nach einer guten Hefeschecke und einem Kaffee geht’s gestärkt auf unsere Passfahrt.
Die 110 km lange Straße ist eine der ältesten Verkehrsverbindungen zwischen Ost- und Westnorwegen.

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